Der Bachelor ist geschafft – doch was kommt danach? Master oder doch lieber Praxis? Diese schwere Entscheidung mussten im letzten Jahr 23400 Absolventen treffen.
Viele, die den Bachelor in der Tasche haben, setzen gleich im Anschluss den Master oben drauf. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Für Studierende, die später im Berufsleben schnell Führungsverantwortung übernehmen wollen, ist ein Masterstudiengang sinnvoll. Um später eine reelle Chance auf einen Job zu haben, werden in bestimmten Fachrichtungen, wie beispielsweise Ingenieur- oder Naturwissenschaften, Masterabschlüsse verlangt. Oder der Student hat sich zwar fleißig beworben, aber keine Arbeit gefunden. Viele wählen dann lieber das Masterstudium, als am Ende trotz Bachelor beim Arbeitsamt zu landen.
Der direkte Start ins Berufsleben gestaltet sich oft schwierig, da Bachelorstudiengänge in Deutschland noch nicht lange existieren und die meisten Unternehmen somit wenig Erfahrung mit den Absolventen haben. Deshalb reagieren sie bisweilen noch sehr zurückhaltend gegenüber den Bewerbern. In den nächsten Jahren ist allerdings eine Steigerung der Akzeptanz von Bachelorabsolventen zu erwarten. Also Studenten: Wenn Ihr nächstes Mal eine Anzeige wie beispielsweise “Augsburg Jobs” lest, bewerbt euch.
Für alle, die sich nicht entscheiden können, gibt es eine weitere Alternative. Die Zeit nach dem Bachelor gilt als ideal, um eine Auszeit einzulegen. Solche “Gap Years” sind besonders in den USA sehr beliebt. Die Pause kann dazu genutzt werden, Praktika im Ausland zu absolvieren. Die gewonnenen Erfahrungen können bei der späteren Jobsuche von Nutzen sein.
Letztendlich bleibt es jedem selbst überlassen, welchen Weg er für sich wählt. Denn jeder ist bekanntlich seines eigenen Glückes Schmid.
Geschrieben von: Martina